Mittwoch, 21. Juli 2010

Lisa Gnadl unterstützt Busbahnhofs-Projekt

Landtagsabgeordnete besucht Bürgermeister Krätschmer

(pd). Die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) nutzt die Parlamentspause für eine Sommerreise durch ihren Wahlkreis. Dabei stattete sie Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer einen Besuch ab, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde zu informieren. Dabei standen die Themen Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Vordergrund.
Krätschmer berichtete über Projekte, die er in nächster Zeit in Angriff nehmen möchte: „Wir planen im Frühjahr 2011, die Dorfeingänge zu verschönern. In diesem Zusammenhang muss auch noch einiges am Stockheimer Bahnhof passieren, schließlich bekommen dort viele Bahnreisende ihren ersten Eindruck von der Gemeinde“, so Krätschmer. Zwar habe sich mit dem Modellbahnhof, dem Bistro, der Kulturhalle und dem Fahrradverleih das Erscheinungsbild schon massiv verbessert, der Zustand des Bahnhofsvorplatzes sei ihm jedoch noch ein Dorn im Auge. „Wir brauchen dort einen ordentlichen Busbahnhof mit Wendeschleife, wo das Ein- und Aussteigen sowie das Verladen von Fahrrädern in den Vulkanexpress sicher vonstattengehen kann“, meint Krätschmer. Bei den dafür anfallenden Kosten hofft der Bürgermeister auf eine finanzielle Förderung durch das Land und den RMV - Forderungen für die Lisa Gnadl ihre Unterstützung versprach.
Der Verwaltungschef möchte außerdem das fehlende Teilstück des Vulkanradwegs am Bahnübergang in der Bahnhofstraße schließen. Zwar stünden dafür schon Fördergelder bereit, jedoch solle der Lückenschluss zusammen mit der notwendigen Sanierung der Bahnhofstraße erfolgen. „Wann es allerdings dazu kommt, steht noch in den Sternen“, so Krätschmer. Lisa Gnadl versprach auch hier Unterstützung.
Krätschmer präsentierte der Landtagsabgeordneten zudem das neue Faltblatt der Gemeinde, in dem für Besucher alles Wissenswerte zur Gemeinde, dem Glauberg und den Keltenfunden zusammengefasst ist. Der Bürgermeister rechnet damit, dass „die privaten Angebote für Besucher noch umfangreicher werden, wenn die Nachfrage nach der Museumseröffnung steigt“. Wobei das internationale Interesse an Glauburg schon jetzt erkennbar sei. „Erst vor Kurzem hatte ich Besuch von einem Bürgermeister aus Portugal, in dessen Gemeinde auch keltische Funde gemacht wurden und der sich informieren wollte, wie wir damit umgehen“, berichtete Krätschmer.
Ein weiteres Thema war das Glauburger Gewerbegebiet „In der Au“. Krätschmer zeigte sich über das hohe Interesse an den neuen Gewerbeflächen erfreut. Auch mehrere Glauburger Firmen hätten Interesse bekundet, sich vergrößern zu wollen. „Daran sieht man deutlich, dass Glauburg als Standort attraktiv ist. Die Gemeinde kann wirtschaftlich nicht nur auf den Tourismus hoffen, sondern hat auch einen soliden Bestand an ortsansässigen Firmen, die in Carsten Krätschmer einen verlässlichen Ansprechpartner haben“, so Gnadl zum Abschluss.

Quelle: Kreis-Anzeiger online, 21.07.2010