Sonntag, 27. November 2011

SPD-Glauburg verliert langjähriges Mitglied



Nach 43 Jahren Mitgliedschaft in der SPD verlässt uns am 30. Oktober 2011 Günter Reichert.  Er verstarb im Alter von nur 59 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Er trat im Jahre 1968 der SPD bei und engagierte sich über 21 Jahre lang in den Gremien der Gemeinde Glauburg. Günter Reichert war von 1980 bis 1985 Mitglied des Gemeindevorstandes und von 1985 bis 2001 Gemeindevertreter.



Das Wohl der Gemeinde lag ihm auch nach Beendigung seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten immer ganz besonders am Herzen. Seine Hilfsbereitschaft und seine menschliche Güte sichern ihm ein dankbares und ehrenvolles Andenken.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Sonntag, 20. November 2011

Informationsnachmittag der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen


Zu einem gemütlichen und informativen Nachmittag hatte kürzlich die Ehrenvorsitzende Irmgard Reichert die Mitglieder der ASF Glauburg ins „Cafe Lounge“ in Stockheim eingeladen.

Zunächst ließ man die Arbeit der AsF im abgelaufenen Jahr Revue passieren. So haben die SPD Frauen beim traditionellen SPD-Seniorennachmittag sowohl bei der Planung und Vorbereitung, als auch bei der Bewirtung mitgeholfen. Das gleiche gilt für die Ausrichtung des Maibaumfestes.

Die Ferienspiele, ein Kurs für „orientalischer Tanz“ , wurden ausschließlich von der AsF, unter Federführung von Ursula Schwänen, durchgeführt.

Die Pflanztröge am Stockheimer Friedhofsparkplatz sind , wie seit mehr als 20 Jahren, im Frühjahr, Sommer und Herbst jeweils neu bepflanzt und während des ganzen Jahres von Irmgard Reichert gepflegt worden.

Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ hat eine Spende aus dem letzten beiden Basaren, die von der AsF organisiert wurden, überreicht bekommen.

Auf Kreisebene haben Mitglieder der AsF an Vorstandssitzungen und Seminaren teilgenommen.

Auch eine Fahrt ins Burgtheater Bad Vilbel war im Jahresprogramm.

Für die Zukunft ist zunächst die Teilnahme am Weihnachtsmarkt geplant. Hier wollen die SPD Frauen Porzellanpuppen für einen sozialen Zweck verkaufen. Die Puppen sind eine Spende von Irmgard Reichert, ihrer Tochter und der Enkelin Claudia und Nina Gerdeman. Mit dem Erlös will die AsF Menschen im Seniorenheim, die keine Angehörigen mehr haben, bei Besuchen kleine Geschenke kaufen.

Die Aktivitäten für das kommende Jahr werden bei einer JHV im Januar festgelegt, bei der auch ein neuer Vorstand gewählt wird. Aus familiären Gründen kann Sandra Penka den Vorsitz nicht weiter führen, sodass Ursula Schwänen zurzeit die AsF Glauburg kommissarisch leitet.

Montag, 24. Oktober 2011

Donnerstag, 22. September 2011

Ausschuss befasst sich mit Kita

22.09.2011 - GLAUBURG

(red). Der Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales der Glauburger Gemeindevertretung trifft sich am kommenden Montag, 26. September, um 19.30 Uhr im Stockheimer Rathaus zu einer öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung des Gremiums stehen die Gebührenkalkulation für die Kindertagesstätte „Regenbogen“ und ein Sachstandsbericht zum Ausbau der Kindertagesstätte. Auch mit dem Thema Tourismus wird sich der Ausschuss in dieser Sitzung befassen. (Quelle: Kreis-Anzeiger)

Donnerstag, 15. September 2011

Höhen und Tiefen der Geschichte erlebt

Höhen und Tiefen der Geschichte erlebt15.09.2011 - STOCKHEIM
Von Michael Giers

Glauburgs früherer Bürgermeister Eberhard Langlitz mit Verleihung der Willy-Brandt-Medaille gewürdigt
Mit der höchsten Auszeichnung, welche die SPD an ihre Mitglieder vergibt, ist jüngst der ehemalige Glauburger Bürgermeister Eberhard Langlitz ausgezeichnet worden.
Aus den Händen der stellvertretenden Wetterauer Unterbezirksvorsitzenden erhielt er die Willy-Brandt-Medaille, benannt nach dem deutschen Friedensnobelpreisträger und einstigen sozialdemokratischen Bundeskanzler.
Anlass der Ehrung war der 70. Geburtstag von Langlitz im Stockheimer Dorfgemeinschaftshaus. Auch im Namen von Landrat Joachim Arnold richtete Christine Jäger die besten Wünsche aus und betonte in ihrer Laudatio, dass Langlitz bereits seit 51 Jahren Mitglied in der SPD sei und seit 41 Jahren als aktiver Kommunalpolitiker mit verschiedenen Funktionen in der Partei und im Gemeindeparlament Akzente gesetzt habe. Als Vorstandsmitglied wirkte er in den Ortsvereinen Büdingen und Glauburg mit, war im letztgenannten sechs Jahre lang Vorsitzender. Von 1977 bis 1992 fungierte er als Gemeindevertreter und Erster Beigeordneter. Jäger: „Danach war er zwölf Jahre Bürgermeister dieser wunderbaren Gemeinde.“ Das kam gut an beim Publikum.
Wie sie weiter ausführte, habe Langlitz alle Höhen und Tiefen der SPD-Geschichte vor Ort, aber auch im Land und Bund miterlebt und seiner Partei stets die Treue gehalten. Eine solche Persönlichkeit dürfe man durchaus einen Vollblutsozialdemokraten nennen. „Und deshalb freue ich mich, Dir, lieber Eberhard, an Deinem 70. Geburtstag diese besondere Ehrung zukommen zu lassen.“
Viele Personen seien damals wegen des großen Vorbilds Willy Brandt in die SPD eingetreten. Im Fall von Eberhard Langlitz habe es sich sogar so dargestellt, dass er vier Jahre vor der Benennung von Brandt zum Bundesvorsitzenden das Parteibuch erhielt. Langlitz sei auch deswegen ein verdienter Träger der Medaille, weil er sich schon lange vor seiner Zeit als Berufspolitiker ehrenamtlich für seine Mitmenschen eingesetzt und immer ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl an den Tag gelegt habe. Die ihm in der Zeitung zugeordneten Charakterzüge „offen, ehrlich und berechenbar“ seien in der Tat zutreffend. Christine Jäger: „Eberhard Langlitz ist einer, der es verdient hat, diese Auszeichnung zu erhalten.“
Bei Überreichung der Willy-Brandt-Medaille an Eberhard Langlitz (2. v. l.) gratulieren Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Helmut Marek und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Christine Jäger. 	Foto: Giers
Bei Überreichung der Willy-Brandt-Medaille an Eberhard Langlitz (2. v. l.) gratulieren Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Helmut Marek und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Christine Jäger. Foto: Giers
(Quelle: Kreis-Anzeiger)

Freitag, 9. September 2011

Bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen

09.09.2011 - GLAUBURG
Neues Glauburger Gewerbegebiet findet großes Interesse ansiedlungswilliger Unternehmen
(red). Gemeinsam mit Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer besichtigte die Wetterauer SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl das neue Gewerbegebiet „In der Au“ zwischen Stockheim und Glauberg. Wie der Bürgermeister der Landtagsabgeordneten berichtete, sei die Nachfrage von Firmen, die neue Gewerbeflächen erwerben wollen, bereits sehr groß.
„Das neue Gewerbegebiet umfasst insgesamt 19000 Quadratmeter. Davon haben wir schon für 15000 Quadratmeter Interessenten, von denen einige auch schon den Kaufvertrag unterschrieben haben“, berichtete Carsten Krätschmer.
Vor allem bereits in Glauburg ansässige Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um ihre Betriebe zu erweitern. „Ich pflege enge Kontakte zu unseren örtlichen Firmen und ich bin froh, dass wir ihnen mit den neuen Gewerbeflächen in Glauburg die Möglichkeit zur Entwicklung geben können“, so Krätschmer.
Die wirtschaftliche Entwicklung Glauburgs habe für ihn als Bürgermeister einen sehr hohen Stellenwert.
„Das ist auch die Voraussetzung dafür, bestehende Arbeitsplätze in Glauburg zu sichern und neue zu schaffen. Besonders bei uns im ländlichen Raum ist die Förderung der Gewerbeentwicklung für wohnortnahe Arbeitsplätze wichtig“, ergänzte Lisa Gnadl.
Besonders kurze Wege in der Verwaltung und der persönliche Austausch zwischen Bürgermeister und Unternehmern, wie sie in Glauburg bestehen, seien hier von hohem Vorteil.
Mit der Erschließung des Gewerbegebietes soll außerdem noch ein seit Jahrzehnten bestehendes Problem beseitigt werden, nämlich die hohen Nitratwerte des Glauberger Trinkwassers.
„Das Gewerbegebiet wird mit Wasser aus dem Stockheimer Hochbehälter versorgt. Die neu gelegte Wasserleitung wollen wir jetzt bis zum Glauberger Brunnen verlängern, um das Wasser in Glauberg zu mischen und damit die Trinkwasserqualität entscheidend zu verbessern“, erklärte Bürgermeister Krätschmer abschließend.
MdL Lisa Gnadl und Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer beim Studium der Pläne des neuen Gewerbegebiets „vor Ort“. 	Foto: red
MdL Lisa Gnadl und Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer beim Studium der Pläne des neuen Gewerbegebiets „vor Ort“. Foto: red
(Quelle: Kreis-Anzeiger)

Montag, 15. August 2011

Montag, 30. Mai 2011

Maibaumaufstellung

SPD Glauburg feiert Maibaumfest
Das jährliche SPD-Maibaumfest am 30. April ist fester Bestandteil des Dorflebens in Glauburg. Und so feierte auch am vergangenen Samstag die Glauburger SPD ihr traditionelles Maibaumfest mit zahlreichen Gästen. Unter anderem war neben Bürgermeister Carsten Krätschmer auch die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl erschienen.

Zu Beginn des Abends stemmten Mitglieder des Ortsvereins mit vereinten Kräften am Freien Platz in Stockheim den Maibaum in die Höhe, bevor anschließend im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus weitergefeiert wurde. Siegfried Müller, ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher in Büdingen, ging als Gastredner in seiner Ansprache zum „Tag der Arbeit“ auf die wechselvolle Geschichte des 1. Mais ein. Für das musikalische Rahmenprogramm des Abends sorgte der Gesangsverein „Concordia 2000“ sowie das Jugendorchester der Eintracht Glauberg. In den kommenden vier Wochen wird der Maibaum den Freien Platz in Stockheim schmücken und das sichtbare Zeichen der Tradition sein, die die Glauburger SPD seit vielen Jahren pflegt.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Generationen-Mix im Vorstand der SPD

26.05.2011 - GLAUBURG Horst Marek bleibt Vorsitzender der Glauburger Genossen Der SPD-Ortsverein Glauburg hat einen neuen Vorstand gewählt. Um einer Überalterung entgegen zu wirken und die Generationen zu „mischen“, wurden der 17 Jahre alte Lukas Hofmann als Beisitzer und Sascha Feuring als Pressewart in den Vorstand gewählt. Vorsitzender des Ortsvereins Glauburg bleibt Horst Marek, seine Stellvertreter sind Herbert Wenzel und Jürgen Knickel, Schriftführerin ist Ursula Schwänen, Rechnerin Anneliese Schinzel. Zu Revisoren wurden Werner Mogk und Werner Erk bestimmt, Beisitzer sind neben Lukas Hofmann noch Dieter Nadt, Jan Labitzke und Andreas Häßler. Peter Reichert als Vorsitzender der Gemeindevertretung und Achim Ramb als Fraktionsvorsitzender gehören automatisch dem Vorstand an. Delegierte sind Helmut Marek, Carsten Krätschmer, Achim Ramb und Peter Reichert. Die Vertreter sind Rolf Gandl, Herbert Wenzel, Lukas Hofman und Jan Labitzke. Ramb hielt im Laufe der Hauptversammlung einen Rückblick auf die Fraktionsarbeit und dankte Bürgermeister Carsten Krätschmer für dessen Arbeit. Insbesondere lobt er seine „Standhaftigkeit und sein Durchsetzungsvermögen im Interesse der Bürger“. Die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl berichtete aus der Kreistagsfraktion.

Generationen-Mix im Vorstand der SPD

Horst Marek bleibt Vorsitzender der Glauburger Genossen
Der SPD-Ortsverein Glauburg hat einen neuen Vorstand gewählt.
Um einer Überalterung entgegen zu wirken und die Generationen zu „mischen“, wurden der 17 Jahre alte Lukas Hofmann als Beisitzer und Sascha Feuring als Pressewart in den Vorstand gewählt. Vorsitzender des Ortsvereins Glauburg bleibt Horst Marek, seine Stellvertreter sind Herbert Wenzel und Jürgen Knickel, Schriftführerin ist Ursula Schwänen, Rechnerin Anneliese Schinzel. Zu Revisoren wurden Werner Mogk und Werner Erk bestimmt, Beisitzer sind neben Lukas Hofmann noch Dieter Nadt, Jan Labitzke und Andreas Häßler. Peter Reichert als Vorsitzender der Gemeindevertretung und Achim Ramb als Fraktionsvorsitzender gehören automatisch dem Vorstand an. Delegierte sind Helmut Marek, Carsten Krätschmer, Achim Ramb und Peter Reichert. Die Vertreter sind Rolf Gandl, Herbert Wenzel, Lukas Hofman und Jan Labitzke.
Ramb hielt im Laufe der Hauptversammlung einen Rückblick auf die Fraktionsarbeit und dankte Bürgermeister Carsten Krätschmer für dessen Arbeit. Insbesondere lobt er seine „Standhaftigkeit und sein Durchsetzungsvermögen im Interesse der Bürger“. Die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl berichtete aus der Kreistagsfraktion.
Der Vorstand der Glauburger SPD. 	Foto: red

Samstag, 26. Februar 2011

Senioren-Kräppelnachmittag

Im Februar 2011 veranstaltete dei Glauburger SPD ihren traditionellen Kräppelnachmittag in der Turnhalle Glauberg.
Neben Kaffee, Kuchen und Kräppeln war auch wieder für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Der ehemalige Bürgermeister und Landrat Rolf Gnadl zeigte in einer Diashow Ansichten von der Entwicklung unserer Gemeinde. die Tanzgruppe "Traumtänzer" und die Garde vom FSV Glauberg beeindruckten die anwesenden Gäste mit ihren Tanzeinlagen, während die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl in einem kurzem Grußwort auf die anstehenden Kommunalwahlen einging.
Auch in diesem Jahr waren in die Kräppel wieder Lose eingebacken. Bei der Tombola gab es von der Frühlingsprimel bis zum Präsentkorb auch viele kleinere Preise und größere Preise zu gewinnen




Freitag, 11. Februar 2011

Bahnübergang soll sicherer werden

Planentwurf für Umbau des Übergangs „Im Böning“ liegt vor - Gemeinde will Gespräche wegen Kalenderbauwerk führen
(asl). Der Gemeindevorstand hat den Auftrag für Planung und Bauleitung für eine Verbindungswasserleitung vom Brunnen Glauberg bis zum Gewerbegebiet „Auf den Stockäckern“ an ein Ingenieurbüro aus Nidda vergeben. Die Auftragssumme beträgt rund 20 000 Euro, berichtete Bürgermeister Carsten Krätschmer im Rahmen der jüngsten Parlamentssitzung.
Das Land Hessen und der Wetteraukreis haben einen Kooperationsvertrag zur touristischen Vermarktung der Region abgeschlossen. Der Vertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Der Wetteraukreis engagiert sich mit dem Ziel, die Attraktivität der Wetterau darzustellen. Die Angebote werden an einem Informationsschalter im Erdgeschoss des Keltenmuseums präsentiert. Der Bürocontainer der Wetterauer Archäologischen Gesellschaft Glauberg auf dem Parkplatz kann vorerst weiter genutzt werden, bis geeignete Räume gefunden sind.
Die Gemeinde Glauburg hat die Vereinbarung mit dem Zweckverband Oberhessischer Versorgungsbetriebe (ZOV) zur Mitfinanzierung der Niddertalbahn abgeschlossen. In dem Vertrag wurden 13 Euro pro Zugkilometer festgelegt. Nachdem nun das Ausschreibungsverfahren abgeschlossen und ausgewertet sei, verlange der günstigste Anbieter deutlich mehr als 13 Euro, so Krätschmer. Die Stadt Bad Vilbel sowie die Gemeinden Altenstadt und Glauburg hätten bei einem Gespräch gemeinsam mit dem Landrat des Wetteraukreises festgelegt, dass an der Obergrenze von 13 Euro festgehalten werde.
Die betroffenen Wetterauer Gemeinden seien alle nicht bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis hätten sich zwischenzeitlich bereit erklärt, eine Obergrenze von 14,50 Euro anzuerkennen. In dieser Woche soll in Nidderau ein Treffen aller Bürgermeister der betroffenen Kommunen entlang der gesamten Strecke stattfinden.
Mittlerweile liegt ein Planentwurf der Bahn zum Umbau und zur technischen Sicherung des Bahnübergangs „Im Böning“ im Ortsteil Glauberg vor. Nach dieser Planung seien erhebliche Umbaumaßnahmen im Bereich des Vulkanradweges und des vorhandenen Feldweges erforderlich. Zusätzlich müsse der gesamte Bereich des Bahnübergangs verbreitert und dazu Grundstücke aufgekauft werden, so der Bürgermeister. Die Bahn plane eine Fertigstellung bis Sommer 2012. Die Baukosten würden mehrere 100 000 Euro betragen. Hiervon habe die Gemeinde ein Drittel der Kosten zu tragen. Der Gemeindevorstand habe zur weiteren Vorgehensweise beschlossen, ein Gespräch mit den betroffenen Landwirten zu führen. Außerdem wurde die Bahn gebeten, die voraussichtlichen Baukosten mitzuteilen.
Hinsichtlich des Kalenderbauwerks auf dem Glauberg - Experten äußerten nach jüngsten Forschungen kürzlich Zweifel an dessen 100-prozentiger Authentizität - erinnerte Bürgermeister Carsten Krätschmer an den großen Aufwand, mit dem die 16 Pfosten einst durch Ehrenamtliche und Schüler der Niddaer Berufsschule erstellt und von der OVAG in den Boden gesetzt worden waren. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er sich nicht anmaße, an der Expertenmeinung zu zweifeln. Dennoch solle nicht klaglos hingenommen werden, dass die Pfosten möglicherweise durch kleine Pfosten aus Cortenstahl ersetzt werden. Vielmehr sollten die Pfosten so lange stehen bleiben, bis sie auf natürliche Weise verfallen.
Gespräche mit dem Heimat- und Geschichtsverein Glauburg und Vertretern der Keltenwelt sollen Klarheit über die weitere Vorgehensweise bringen, kündigte er an. (Quelle: Kreis-Anzeiger)