Samstag, 26. Februar 2011

Senioren-Kräppelnachmittag

Im Februar 2011 veranstaltete dei Glauburger SPD ihren traditionellen Kräppelnachmittag in der Turnhalle Glauberg.
Neben Kaffee, Kuchen und Kräppeln war auch wieder für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Der ehemalige Bürgermeister und Landrat Rolf Gnadl zeigte in einer Diashow Ansichten von der Entwicklung unserer Gemeinde. die Tanzgruppe "Traumtänzer" und die Garde vom FSV Glauberg beeindruckten die anwesenden Gäste mit ihren Tanzeinlagen, während die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl in einem kurzem Grußwort auf die anstehenden Kommunalwahlen einging.
Auch in diesem Jahr waren in die Kräppel wieder Lose eingebacken. Bei der Tombola gab es von der Frühlingsprimel bis zum Präsentkorb auch viele kleinere Preise und größere Preise zu gewinnen




Freitag, 11. Februar 2011

Bahnübergang soll sicherer werden

Planentwurf für Umbau des Übergangs „Im Böning“ liegt vor - Gemeinde will Gespräche wegen Kalenderbauwerk führen
(asl). Der Gemeindevorstand hat den Auftrag für Planung und Bauleitung für eine Verbindungswasserleitung vom Brunnen Glauberg bis zum Gewerbegebiet „Auf den Stockäckern“ an ein Ingenieurbüro aus Nidda vergeben. Die Auftragssumme beträgt rund 20 000 Euro, berichtete Bürgermeister Carsten Krätschmer im Rahmen der jüngsten Parlamentssitzung.
Das Land Hessen und der Wetteraukreis haben einen Kooperationsvertrag zur touristischen Vermarktung der Region abgeschlossen. Der Vertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Der Wetteraukreis engagiert sich mit dem Ziel, die Attraktivität der Wetterau darzustellen. Die Angebote werden an einem Informationsschalter im Erdgeschoss des Keltenmuseums präsentiert. Der Bürocontainer der Wetterauer Archäologischen Gesellschaft Glauberg auf dem Parkplatz kann vorerst weiter genutzt werden, bis geeignete Räume gefunden sind.
Die Gemeinde Glauburg hat die Vereinbarung mit dem Zweckverband Oberhessischer Versorgungsbetriebe (ZOV) zur Mitfinanzierung der Niddertalbahn abgeschlossen. In dem Vertrag wurden 13 Euro pro Zugkilometer festgelegt. Nachdem nun das Ausschreibungsverfahren abgeschlossen und ausgewertet sei, verlange der günstigste Anbieter deutlich mehr als 13 Euro, so Krätschmer. Die Stadt Bad Vilbel sowie die Gemeinden Altenstadt und Glauburg hätten bei einem Gespräch gemeinsam mit dem Landrat des Wetteraukreises festgelegt, dass an der Obergrenze von 13 Euro festgehalten werde.
Die betroffenen Wetterauer Gemeinden seien alle nicht bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis hätten sich zwischenzeitlich bereit erklärt, eine Obergrenze von 14,50 Euro anzuerkennen. In dieser Woche soll in Nidderau ein Treffen aller Bürgermeister der betroffenen Kommunen entlang der gesamten Strecke stattfinden.
Mittlerweile liegt ein Planentwurf der Bahn zum Umbau und zur technischen Sicherung des Bahnübergangs „Im Böning“ im Ortsteil Glauberg vor. Nach dieser Planung seien erhebliche Umbaumaßnahmen im Bereich des Vulkanradweges und des vorhandenen Feldweges erforderlich. Zusätzlich müsse der gesamte Bereich des Bahnübergangs verbreitert und dazu Grundstücke aufgekauft werden, so der Bürgermeister. Die Bahn plane eine Fertigstellung bis Sommer 2012. Die Baukosten würden mehrere 100 000 Euro betragen. Hiervon habe die Gemeinde ein Drittel der Kosten zu tragen. Der Gemeindevorstand habe zur weiteren Vorgehensweise beschlossen, ein Gespräch mit den betroffenen Landwirten zu führen. Außerdem wurde die Bahn gebeten, die voraussichtlichen Baukosten mitzuteilen.
Hinsichtlich des Kalenderbauwerks auf dem Glauberg - Experten äußerten nach jüngsten Forschungen kürzlich Zweifel an dessen 100-prozentiger Authentizität - erinnerte Bürgermeister Carsten Krätschmer an den großen Aufwand, mit dem die 16 Pfosten einst durch Ehrenamtliche und Schüler der Niddaer Berufsschule erstellt und von der OVAG in den Boden gesetzt worden waren. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er sich nicht anmaße, an der Expertenmeinung zu zweifeln. Dennoch solle nicht klaglos hingenommen werden, dass die Pfosten möglicherweise durch kleine Pfosten aus Cortenstahl ersetzt werden. Vielmehr sollten die Pfosten so lange stehen bleiben, bis sie auf natürliche Weise verfallen.
Gespräche mit dem Heimat- und Geschichtsverein Glauburg und Vertretern der Keltenwelt sollen Klarheit über die weitere Vorgehensweise bringen, kündigte er an. (Quelle: Kreis-Anzeiger)