Donnerstag, 22. September 2011

Ausschuss befasst sich mit Kita

22.09.2011 - GLAUBURG

(red). Der Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales der Glauburger Gemeindevertretung trifft sich am kommenden Montag, 26. September, um 19.30 Uhr im Stockheimer Rathaus zu einer öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung des Gremiums stehen die Gebührenkalkulation für die Kindertagesstätte „Regenbogen“ und ein Sachstandsbericht zum Ausbau der Kindertagesstätte. Auch mit dem Thema Tourismus wird sich der Ausschuss in dieser Sitzung befassen. (Quelle: Kreis-Anzeiger)

Donnerstag, 15. September 2011

Höhen und Tiefen der Geschichte erlebt

Höhen und Tiefen der Geschichte erlebt15.09.2011 - STOCKHEIM
Von Michael Giers

Glauburgs früherer Bürgermeister Eberhard Langlitz mit Verleihung der Willy-Brandt-Medaille gewürdigt
Mit der höchsten Auszeichnung, welche die SPD an ihre Mitglieder vergibt, ist jüngst der ehemalige Glauburger Bürgermeister Eberhard Langlitz ausgezeichnet worden.
Aus den Händen der stellvertretenden Wetterauer Unterbezirksvorsitzenden erhielt er die Willy-Brandt-Medaille, benannt nach dem deutschen Friedensnobelpreisträger und einstigen sozialdemokratischen Bundeskanzler.
Anlass der Ehrung war der 70. Geburtstag von Langlitz im Stockheimer Dorfgemeinschaftshaus. Auch im Namen von Landrat Joachim Arnold richtete Christine Jäger die besten Wünsche aus und betonte in ihrer Laudatio, dass Langlitz bereits seit 51 Jahren Mitglied in der SPD sei und seit 41 Jahren als aktiver Kommunalpolitiker mit verschiedenen Funktionen in der Partei und im Gemeindeparlament Akzente gesetzt habe. Als Vorstandsmitglied wirkte er in den Ortsvereinen Büdingen und Glauburg mit, war im letztgenannten sechs Jahre lang Vorsitzender. Von 1977 bis 1992 fungierte er als Gemeindevertreter und Erster Beigeordneter. Jäger: „Danach war er zwölf Jahre Bürgermeister dieser wunderbaren Gemeinde.“ Das kam gut an beim Publikum.
Wie sie weiter ausführte, habe Langlitz alle Höhen und Tiefen der SPD-Geschichte vor Ort, aber auch im Land und Bund miterlebt und seiner Partei stets die Treue gehalten. Eine solche Persönlichkeit dürfe man durchaus einen Vollblutsozialdemokraten nennen. „Und deshalb freue ich mich, Dir, lieber Eberhard, an Deinem 70. Geburtstag diese besondere Ehrung zukommen zu lassen.“
Viele Personen seien damals wegen des großen Vorbilds Willy Brandt in die SPD eingetreten. Im Fall von Eberhard Langlitz habe es sich sogar so dargestellt, dass er vier Jahre vor der Benennung von Brandt zum Bundesvorsitzenden das Parteibuch erhielt. Langlitz sei auch deswegen ein verdienter Träger der Medaille, weil er sich schon lange vor seiner Zeit als Berufspolitiker ehrenamtlich für seine Mitmenschen eingesetzt und immer ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl an den Tag gelegt habe. Die ihm in der Zeitung zugeordneten Charakterzüge „offen, ehrlich und berechenbar“ seien in der Tat zutreffend. Christine Jäger: „Eberhard Langlitz ist einer, der es verdient hat, diese Auszeichnung zu erhalten.“
Bei Überreichung der Willy-Brandt-Medaille an Eberhard Langlitz (2. v. l.) gratulieren Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Helmut Marek und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Christine Jäger. 	Foto: Giers
Bei Überreichung der Willy-Brandt-Medaille an Eberhard Langlitz (2. v. l.) gratulieren Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Helmut Marek und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Christine Jäger. Foto: Giers
(Quelle: Kreis-Anzeiger)

Freitag, 9. September 2011

Bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen

09.09.2011 - GLAUBURG
Neues Glauburger Gewerbegebiet findet großes Interesse ansiedlungswilliger Unternehmen
(red). Gemeinsam mit Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer besichtigte die Wetterauer SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl das neue Gewerbegebiet „In der Au“ zwischen Stockheim und Glauberg. Wie der Bürgermeister der Landtagsabgeordneten berichtete, sei die Nachfrage von Firmen, die neue Gewerbeflächen erwerben wollen, bereits sehr groß.
„Das neue Gewerbegebiet umfasst insgesamt 19000 Quadratmeter. Davon haben wir schon für 15000 Quadratmeter Interessenten, von denen einige auch schon den Kaufvertrag unterschrieben haben“, berichtete Carsten Krätschmer.
Vor allem bereits in Glauburg ansässige Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um ihre Betriebe zu erweitern. „Ich pflege enge Kontakte zu unseren örtlichen Firmen und ich bin froh, dass wir ihnen mit den neuen Gewerbeflächen in Glauburg die Möglichkeit zur Entwicklung geben können“, so Krätschmer.
Die wirtschaftliche Entwicklung Glauburgs habe für ihn als Bürgermeister einen sehr hohen Stellenwert.
„Das ist auch die Voraussetzung dafür, bestehende Arbeitsplätze in Glauburg zu sichern und neue zu schaffen. Besonders bei uns im ländlichen Raum ist die Förderung der Gewerbeentwicklung für wohnortnahe Arbeitsplätze wichtig“, ergänzte Lisa Gnadl.
Besonders kurze Wege in der Verwaltung und der persönliche Austausch zwischen Bürgermeister und Unternehmern, wie sie in Glauburg bestehen, seien hier von hohem Vorteil.
Mit der Erschließung des Gewerbegebietes soll außerdem noch ein seit Jahrzehnten bestehendes Problem beseitigt werden, nämlich die hohen Nitratwerte des Glauberger Trinkwassers.
„Das Gewerbegebiet wird mit Wasser aus dem Stockheimer Hochbehälter versorgt. Die neu gelegte Wasserleitung wollen wir jetzt bis zum Glauberger Brunnen verlängern, um das Wasser in Glauberg zu mischen und damit die Trinkwasserqualität entscheidend zu verbessern“, erklärte Bürgermeister Krätschmer abschließend.
MdL Lisa Gnadl und Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer beim Studium der Pläne des neuen Gewerbegebiets „vor Ort“. 	Foto: red
MdL Lisa Gnadl und Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer beim Studium der Pläne des neuen Gewerbegebiets „vor Ort“. Foto: red
(Quelle: Kreis-Anzeiger)