Dienstag, 26. März 2013

JHV SPD Glauburg

Am 22.03.2013 fand die JHV der SPD-Glauburg statt. Es begrüßte Vors. Helmut Marek die Anwesenden, Peter Reichert,Vorsitzender der Gemeindevertretung .Carsten Krätschmer,Bürgermeister.
Lisa Gnadl , MdL.Irmgard Reichert,Ehrenvorsitzende SPD-Glauburg.Rolf Gnadl ehem.Landrat.
Zum ersten Punkt gehörte die Ehrung der verstorbenen Mitglieder.

Wilhelm  Reichert
Heinrich Kreuzer


Dazu erhoben die Mitglieder sich zu einer Gedenkminute.

Vors. H. Marek und Jürgen Knickel berichten über das zurückliegende Geschäftsjahr.

Der Kommunaler Schutzschirm und die Sanierung der  Bahnhofstrasse war eine schwierige Entscheidung. In der Sitzung vom 05.11.2012 wurde eine To-do Liste für eine Aufnahme in das Schutzschirmprogramm beschlossen.

Des Weiteren wurde das traditionelle Maibaumfest (30.04.2012) abgehalten.  Sommerfest (24.06.12) fiel aus wegen Trauer um Wilhelm Reichert.
Die SPD Glauburg besuchte noch folgende Veranstaltungen:

120 Jahre SPD Büdingen, 110 Jahre SPD Florstadt, Schlachtessen der SPD in Florstadt, Treffen mit Bettina Müller, Besuch von Jubilaren(innen) und Geburtstage, Fortbildung Schiedswesen

Der Fraktionsvors. Achim Ramb hält Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr.

Im letzten Jahr wurde beschlossen, ein Überwachungssystem für die Ortsdurchfahrt Glauberg zu installieren; die Errichtung einer Windkraftanlage; Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Stockheim.

Aus der Kreistagsfraktion berichtet Carsten Krätschmer über die Kinderbetreuung (Rechtsanspruch auf Kita-Plätze). Das der Kindergartendiesbezüglich erweitert wird. Die kosten werden sich vorraussichtlich auf 560 000,- € belaufen.


Desweiteren berichtet MdL Lisa Gnadl aus der Kreistagsfraktion:
Mit 150 Jahren ist die SPD die älteste Partei Deutschlands (Freiheit, Gleichheit, Solidarität) Sie bedankt sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Sie berichtet:

„Die schwarz-gelbe Landesregierung will die Energiewende nicht und sie ist handwerklich unfähig, sie umzusetzen. Das zeigt sich besonders an der drohenden  Schadensersatzklage von RWE in Höhe von 190 Millionen Euro, nur weil die Landesregierung und insbesondere die verantwortliche CDU-Ministerin Puttrich bei der vorläufigen Stilllegungsverfügung von Biblis nach Fukushima RWE als Betreiber nicht angehört hat. Hessen oberste Verwaltungsgericht hat jetzt bescheinigt, dass sie damit eine rechtswidrige Stilllegungsverfügung erlassen hat. Aber das schlimmste ist: Kommt RWE am Ende mit einer Klage durch, dann entsteht ein erheblich finanzieller Schaden, das am Ende die Bürgerinnen und Bürger zu tragen haben, weil dieses Geld nicht mehr für Bildung, Kinderbetreuung oder andere Dinge eingesetzt werden kann.

Was mich als Mutter zweier Kinder aktuell am meisten aufregt, ist das Kinderförderungsgesetz von CDU und FDP, kurz KiFöG genannt. Hier werden Standards bei der Kinderbetreuung gesenkt, die Betreuung verschlechtert und unqualifiziertes Personal soll die Kinder betreuen können. Hier werden hervorragende Kindertagesstätten in unseren Gemeinden in Gefahr gebracht.

Insbesondere in der Bildungspolitik muss sich etwas verändern. Über das Chaos beim verkürzten Abitur können Schüler, Eltern und Lehrer nur noch laut aufstöhnen. Aber statt bildungspolitisch etwas zu verändern und das drängendste Problem anzupacken, nämlich dass die soziale Herkunft immer noch entscheidend für den Bildungserfolg eines Kindes ist, steckt die Landesregierung lieber Geld in ein Zentralschulamt  und schafft eine schulferne Monster-Behörde, die keiner außer der Regierungskoalition wollte und auch keiner braucht, außer der FDP, um Parteifreunde mit Pöstchen zu versorgen.

Besonders feindlich ist die schwarz-gelbe Landesregierung gegenüber Kommunen auf dem Land, jenseits der Städte und Ballungsräume. Das mussten wir in der zurückliegenden Legislaturperiode gleich mehrfach erleben, etwa bei der Schließung des Amtsgerichts Nidda, der Eindampfung des Dorferneuerungsprogramms oder bei der Kürzung des Kommunalen Finanzausgleichs, der den Landkreisen, Städten und Gemeinden jedes Jahr über 350 Mio. Euro vorenthält. CDU und FDP lassen die Kommunen ausbluten, sodass sie zu wenig Geld haben, um ihren Pflichtaufgaben nachzukommen.“

Irmgard Reichert berichtet  für  Ursula Schwänen über die Arbeit der ASF. Die ASF bepflanzt und pflegt die Pflanztröge am Stockheimer Friedhof. Ferienspiele wurden mit dem Heimatverein zusammen ausgeführt. Das Bibermobil vom Wetteraukreis wurde gemietet und es fand eine „ Biber-Wanderung „ statt. Danach gab es Pizza und Getränke.

Es wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.
Carsten Krätschmer und Rolf Gnadl wurden von der Versammlung zum Wahlvorstand benannt. Sie führten die Wahl durch: Wahl per Akklamation.
Der Vorstand setzt sich somit jetzt wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Helmut Marek, Einstimmig; 2 Stellvertreter: Herbert Wenzel und Jürgen Knickel, Einstimmig; Schriftführer: Ursula Schwänen, Einstimmig; Rechnerin: Anneliese Schinzel, Einstimmig; Beisitzer: Gerd Schultheis, Torsten Felzmann, Lukas Hofmann, Jan Labitzke, Werner Erk; Seniorenbeauftragte: Nicht besetzt; Pressewart: Sascha Feuring, Einstimmig; Revisoren: Marlu Erk und Ottokar Meißner.

Die Wahl der Delegierten setzt sich wie folgt zusammen:
Helmut marek
Rolf Gnadl
Carsten Krätschmer
Achim Ramb
Vertreter:
Jan Labitzke
Lukas Hofmann
Sascha Feuring
Herbert Wenzel