Freitag, 3. Mai 2013

Maifeier SPD Glauburg 2013


Am Vorabend des ersten Mai waren zahlreiche Besucher der Einladung der SPD-Glauburg auf den „Freien Platz“ gefolgt. Helmut Marek (Vorsitzender SPD Glauburg) eröffnete das Fest und begrüßte die zahlreichen Gäste. Persönlich wurden unter anderen Bundestagskandidatin Bettina Müller und Lisa Gnadl (MdL) begrüßt.

Nach der Begrüßung wurde mit viel Anstrengung der Maibaumgestellt.

Direkt zur Eröffnung zeigte die Tanzgruppe aus der KiTa Regenbogen einen gut eingeübten Tanz.


Gefolgt von der Rede zum „Tag der Arbeit“, von Bettina Müller.
Sie sprach in der Rede wofür der Tag der Arbeit steht und auch stehen sollte. Und das sich die SPD genau für diese Seite einsetzt.

Sie sprach, dass dieses Jahr ein ganz besonderes Jahr für die SPD ist.
Vor 150 Jahren wurde der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein gegründet, aus dem die SPD wurde.
150 Jahre Jahre politischer Kampf für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
150 Jahre für Demokratie und Gerechtigkeit.
Den wir auch in Zukunft fortsetzen werden.
Sie erinnert daran, dass vor 80 Jahren die Nazis die Gewerkschaftshäuser stürmten und die Gewerkschaften verboten.
Gewerkschafter wurden ermordet und inhaftiert.
Diese Ereignisse sind zugleich Mahnung, dass eine freie und gerechte Gesellschaft nur mit freien Gewerkschaften und starken Arbeitnehmervertretungen möglich ist.
Unsere Gesellschaft ist auf Arbeit gegründet. Arbeit bedeutet auch, am Leben teilzunehmen, mitten in der Gesellschaft. Arbeit ist Selbstbestimmung und Anerkennung. Somit darf die verantwortliche Politik sich niemals mit verbreiteter Arbeitslosigkeit abfinden.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist tief gespalten. Der Niedriglohnsektor ist deutlich gewachsen.
Alleinerziehende und junge Erwachsene haben es nach wie vor schwer Fuß zu fassen. Das Armutsrisiko in diesen Gruppen hat deutlich zugenommen.
Deshalb ist für uns Sozialdemokraten Bildung ein Grundrecht, das allen hier lebenden Menschen zusteht und auch nicht vom Geldbeutel abhängig sein darf.
Prekäre Beschäftigung hat zugenommen. Das ist ein Ergebnis des Irrglaubens, Wettbewerbsfähigkiet erhöhe sich, wenn die Arbeitsbedingen der Menschen schlechter werden.
Darum wollen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 €, gesetzliche garantiert und überall.
Mittlerweile wird jeder Arbeitsvertrag befristet abgeschlossen. Damit muss Schluss sein. Sachgrundlose Befristung muss abgeschafft werden.
Und das ist auch Voraussetzung für die Vermeidung von Armut im Alter.
Der 22. September ist eine Schickswahl. Wir müssen eine neue Politik umsetzen. Eien Politik für Deutschalnd und Europa.

An dieser Rede knüpfte Lisa Gnadl an, und machte nochmal mit Nachdruck auf die Mindeslöhne aufmerksam.
Sie bestärkte die Rede von Bettina Müller.

Nach der Rede wurde in gemütlicher Runde, bei Würstchen und Getränken zusammengesessen.