Dienstag, 19. April 2016

Glauburger Sozialdemokraten lehnen Vergrößerung des Gemeindevorstandes ab


Auf ihrer konstituierenden Fraktionssitzung wählten die Glauburger Sozialdemokraten Achim Ramb erneut zu ihrem Fraktionsvorsitzenden in der Gemeindevertretung. Er führte die SPD Fraktion auch bereits in der letzten Legislaturperiode anAls Beigeordneter wird künftig von der SPD neben Bürgermeister Carsten Krätschmer der Glauberger Werner Erk dem Gemeindevorstand angehören.

Weiterhin beschäftigten sich die Sozialdemokraten auf ihrer 1. Fraktionssitzung mit dem Ansinnen der FWG, die Anzahl der Mitglieder im Gemeindevorstand zu erhöhen. Von diesem Plan, der wohl gemeinsam mit CDU und den Grünen abgesprochen ist, erfuhren die SPD-Mitglieder erst aus der Presse. 

Mit der Kommunalwahl wurde, nicht zuletzt auch  in Anlehnung an die Einwohnerzahl der Kommune, die Gemeindevertretung auf 15 Mitglieder verkleinert. Dieser Beschluss fasste die Gemeindevertretung bereits vor über einem Jahr. Folgerichtig sollte der Gemeindevorstand künftig aus 4 Beigeordneten und dem Bürgermeister bestehen. Die Größe des Gemeindevorstandes würde damit auch in guter Relation zur Größe der Gemeindevertretung stehen. 

„Wir sind überrascht, dass die Freien Wähler in ihrer Presseveröffentlichung zwar weiterhin den Sparzwang für die Kommune sehen, gleichzeitig aber die Anzahl der Beigeordneten erhöhen wollen“, so der stellvertretende SPD Fraktionsvorsitzende Jürgen Knickel. Damit würden der Gemeinde in den nächsten 5 Jahren Mehrkosten für Sitzungsgelder entstehen. Den Bürgern mutet man einerseits hohe Gebühren und Abgaben als Auflage des Rettungsschirms zu, um andererseits ohne Not Geld auszugeben. 

„Wir können deshalb in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung dem gemeinsamen Antrag von FWG, CDU und Grüne nicht zustimmen“, so Knickel.

Sofern das Ziel, allen Fraktionen im Gemeindevorstand einen Beigeordneten zu ermöglichen, wirklich der ausschlaggebende Punkt bei dem Antrag sein sollte, könne die FWG mit den beiden anderen Fraktionen eine gemeinsame Liste für den Gemeindevorstand einbringen. Auch so hätten FWG, CDU, Grüne und die Sozialdemokraten jeweils einen Beigeordneten, ohne dadurch Mehrkosten zu produzieren. 

Ebenfalls kritisch sehen die Sozialdemokraten auch einen weiteren Tagesordnungspunkt für die 1. Sitzung der Gemeindevertretung. Demnach soll die Anzahl der Mitglieder lediglich im Ausschuss „Sport, Kultur und Soziales“ auf 5 reduziert werden. Die beiden anderen Ausschüsse „ Haupt- und Finanz“ sowie „Bau, Planung und Umwelt“ sollen weiterhin aus 7 Mitgliedern bestehen. „Wir fragen uns, ober der Ausschuss für „Sport, Kultur und Soziales“ künftig zu einem Ausschuss zweiter Klasse degradiert werden solle“, so der Fraktionsvorsitzende Achim Ramb und weiter „Hat die FWG nichts mehr für Sport, Kultur und Soziales übrig?“.  Die Sozialdemokraten werden in der Gemeindevertretung vorschlagen, künftig alle Ausschüsse einheitlich mit 5 Mitgliedern zu besetzen. Bei dieser Anzahl von Mitgliedern wären auch alle Fraktionen vertreten und man könne gleichzeitig noch effiziente und effektive Ausschussarbeit leisten. 

Die Sozialdemokraten bedankten sich bei Peter Reichert, dem bisherigen Vorsitzenden der Gemeindevertretung, für seine gute Arbeit und seine neutrale Amtsführung zum Wohle der Gemeinde. Selbstverständlich werden die Sozialdemokraten, einer parlamentarischen Gepflogenheit folgend, den Vorschlag der stärksten Fraktion für dies Amt mittragen. 

Die Sozialdemokraten werden sich auch in der kommenden Legislaturperiode  weiterhin für soziale Gerechtigkeit, den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen in unserer Heimatgemeinde einsetzen. 

Montag, 22. Februar 2016

SPD Glauburg - Ortsrundgang

Ortsrundgang der Glauburger SPD

Für den 19. Februar hatte die Glauburger SPD zu einem informativen
Rundgang in Glauberg und Stockheim eingeladen. Neben eigenen Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl waren weitere Bürger der Einladung gefolgt. Man besichtigte Plätze und Gebäude, die im Rahmen des aktuellen IKEK-Prozesses, bei dem es eine hohe Bürgerbeteiligung gibt, eine besondere Aufmerksamkeit erfuhren.
Hierbei spielt insbesondere der Dorfmittelpunkt um die alte Glauberger Schule eine herausragende Rolle. Die Nutzung der Räumlichkeiten, auch des Heimatmuseums und des Schullehrerwohnhauses, sollen erhalten und verbessert werden.
Mit der Turnhalle Glauberg besichtigte man anschließend das am häufigsten frequentierte kommunale Gebäude, das ganz erheblich zum lebendigen Miteinander in der Gemeinde beiträgt. Renovierungsarbeiten stehen hier an und sollten zügig angegangen werden. In Stockheim besichtigte man den Friedhof. Neben einer baldigen Sanierung der Südmauer ist ein barrierefreier Zugang der Trauerhalle vonnöten. Ein vielfaches Ärgernis sind für die Bürger auch die unbeschrankten Bahnübergänge in Glauberg und Stockheim. Durch das deswegen notwendige Hupen der Züge sind viele Bürger in ihrer Nachtruhe gestört. In Stockheim könnte die Situation durch eine Verlegung des Schwärzweges  in Höhe der Verbindung der beiden Sportplätze auf die Nordseite der Bahnlinie Nidda-Büdingen erreicht werden.




Sonntag, 17. Januar 2016

SPD-Wanderung 24.01.2016


SPD Rundwanderweg „Glauburger Glanzlichter“, nördliche Schleife

Die SPD Glauburg Veranstaltet am 24.01.2016 eine von Werne Erk geführte Wanderung.
Startpunkt Feuerwehrgerätehaus Stockheim 10:00 Uhr
Streckenlänge ca. 7 km, Dauer 2,5 Stunden
Streckenanforderung: leicht; Bodenbelag: Schotter, Gras, Asphalt
Schlussrast: Casa Mia, Bahnhofstraße

Die Wanderung wird vom Geotop „Kieskaute Stockheim“ dem Betrachter einen Einblick in die Erdgeschichte von vor 260 Millionen Jahren (Perm-Zeitalter). Einzig in Deutschland sieht man hier die Übergangsschichten vom „Rotliegend-Ton“ über mächtige Sand- und Schotterbänke eines ehemaligen Flusses („versteinerter Fluss“) zu den Ablagerungen des Zechsteinmeeres mit Kupferletten und Kalkbänken.

Dann geht es zum Bleichenbach, wir überqueren diesen nach rechts und folgen dem „Schwarzen Weg“ zum (Modell)Bahnhof Stockheim.

Von dort geht’s zum Naturschutzgebiet Hessel. Wir erreichen die Kreisstraße nach Leustadt nahe der  Nidderbrücke. Vor dem Steilhang des Lohrrains erreichen wir eine Ruhebank auf der wir überlegen, ob wir hier die Abkürzung mit der Markierung „Weißes Band“ direkt zur Glauberger Mühle nehmen, vorbei an dem sehenswerten Trockenrasengebiet „Lohrrain“. Bleibt man auf dem Glauburg-Rundweg  „Weißes Band“ sehen wir nach ca. 200 Metern die erste Schlucht des Wiesenrains, biegen links in sie ein und folgen dem leichten Anstieg bis auf die Kuppe, auf der sich ein Weinberg befindet. Auf einem jetzt asphaltierten Feldweg erreichen wir die „Schwarze Erde“ mit einem phantastischen Fernblick.
Im Tal angekommen geht’s entlang der Bahnlinie des „Stockheimer Lieschens“ nach Stockheim, wir überqueren den Bahnübergang und erreichen nach wenigen Metern unsere Schlussrast „Casa Mia“ auf der Bahnhofstraße.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Ihre SPD Glauburg