Sonntag, 7. März 2021

SPD Glauburg zieht positive Bilanz ihrer Arbeit für die Kommune und legt Programm für die Zukunft Glauburgs vor.

 

 

 

Die Gemeinde Glauburg hat sich im zurückliegenden Jahrzehnt erfreulich positiv entwickelt. Die SPD Glauburg und der von ihr getragene Bürgermeister haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich für diese Fortschritte engagiert und viel zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. „Wir können uns aber nicht auf diesen Erfolgen ausruhen und haben deshalb für die anstehende Kommunalwahl ein Programm für die Zukunft Glauburgs erarbeitet“, so die drei SPD-Vorsitzenden Rolf Gnadl, Jürgen Knickel und Helmut Marek in einer Presse-mitteilung. 

 

Zu allen zentralen Themen der Gemeindepolitik wurden programmatische Vorstellungen entwickelt. Unter dem Motto „Unser Glauburg: Gemeinsam bewahren und stärken“ legen die Sozialdemokraten nicht nur ein Programm für die kommende Legislaturperiode vor, sondern es werden auch langfristig angelegte Ziele beschreiben. „Wer keine Vorstellungen hat, wohin sich eine Kommune entwickeln soll, kann auch nicht die notwendigen Maßnahmen ableiten, um diese Ziele zu erreichen“, so die SPD-Spitzenkandidatin Tabea Rösch. Bereits jetzt gilt es Entscheidungen zu treffen, welche die gute Weiterentwicklung Glauburgs sichern.

 

Die kürzlich am Ortsrand von Glauberg erworbene gewerbliche Immobilie, soll nach dem Willen der Sozialdemokraten rasch zu einer Kindertagesstätte um und ausgebaut werden. Da es weiterhin einen Fachkräftemangel an Erzieher*innen gibt, soll die Gemeinde selbst ausbilden. Mit dem Bau einer Schulmensa an der Keltenbergschule durch den Schulträger, sollen die Voraussetzungen für eine Ganztagsschule geschaffen werden. Mit dem Bau einer sicheren Radewegeverbindung zur Gesamtschule soll diese künftig auch mit dem Rad gut erreichbar sein.

 

Dem Klimaschutz ist auch auf kommunaler Ebene Vorrang einzuräumen. So sollen Sanierungen von gemeindeeigenen Gebäuden nur noch energiesparend erfolgen und auf erneuerbare Brennstoffe und Energie umgestellt werden. Die SPD wendet sich gegen jede Einschränkung oder Beschneidung unserer weiträumigen Natur- und Landschafts-schutzgebiete. Das prägende Landschaftsbild der Streuobstwiesen soll erhalten bleiben. Respekt und Anerkennung finden Vereine und Verbände, die sich liebevoll und fachlich hervorragend für die Pflege und den Erhalt der natürlichen Grundlagen einsetzen. Sie gelte es weithin zu in ihrer Arbeit zu unterstützen.

 

Die Renaturierung von Nidder und Bleiche gelte es voranzutreiben. Der Hochwasserschutz der Gemeinde soll in der nächsten Legislaturperiode im Fokus stehen. Die Sozialdemokraten wollen eine Kommission einsetzen, der Vertretern der Gemeindevertretung und fachkundige Bürger, wie z. B. aus der Feuerwehr oder den Naturschutzverbänden, angehören.

 

Mit dem Baugebiet „Hinter dem Falder“ und einem künftigen Wohn- und Mischgebiet zwischen Stockheim und Glauberg möchten die Sozialdemokraten einen schonenden Wachstumskurs der Gemeinde fortsetzen. Dabei gilt es auch, den Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen mehr Geltung zu verschaffen. Mittelfristig soll bei der Besiedelung zwischen Stockheim und Glauberg ein neues, gemeinsames Feuerwehrzentrum entstehen. Zahlreiche Einsätze der Einsatzabteilungen – nicht nur im Rahmen des Hochwassers im Januar – machen deutlich, wie wichtig eine gut ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehr für die Kommune und ihre Bürgerinnen und Bürger ist. Dem hohen Engagement unserer Feuerwehrleute muss auch der notwendige Rahmen geboten werden. Investitionen in eine zeitgemäße Ausrüstung und die weitergehende regelmäßige Weiterbildung sind unabdingbar.

 

Die Ressource Wasser ist lebensnotwendig und gelte es zu schützen, so die Sozial-demokraten. Der Trinkwasserbrunnen in Stockheim ist zu sanieren und die Wasserqualität gelte es zu verbessern. Außerdem muss mit dem Bau eines neuen Hochbehälters zwischen den beiden Ortsteilen die Wasserversorgung gesichert werden.

 

Weiterhin trifft das SPD-Wahlprogramm Aussagen zur Erneuerung der Fußgänger-unterführung im Bahnhof Stockheim, zur Realisierung des Busbahnhofs in Stockheim und zur Einrichtung von weiteren Park & Ride Plätzen auf der ehemaligen Ladestraße am Bahnhof. Der weitergehende Ausbau der Niddertalbahn, soll ein Garant für die Attraktivität Glauburgs als Wohn- und Gewerbestandort sein.

 

Hinsichtlich der Gebäude im Glauberger Schulhof besteht in absehbarer Zeit Handlungs-bedarf. Bei der Entscheidung zur Glauberger Ortsmitte sollen die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Kirchengemeinde einbezogen und ein Konzept auf breiter Basis entwickelt werden. Erfolgreich hatten sich die Sozialdemokraten bereits für eine grundhafte Sanierung der Turnhalle in Glauberg eingesetzt. So konnte sie als wichtigste Begegnungsstätte im Ortsteil für Vereinsarbeit – Sport, Musik und Kultur sowie für öffentliche und private Veranstaltungen erhalten und erneuert werden.

 

Den TSV Stockheim als Träger der dortigen Turnhalle gelte es im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten zu unterstützen. Dem Verein zollt die SPD große Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit. Auch dieses Gebäude war vom Hochwasser betroffen. Die Gemeinde soll nun prüfen, ob hier kurzfristig eine Notunterkunft für Kindergartenkinder eingerichtet werden kann und somit auch eine finanzielle Unterstützung des Vereins bei der Beseitigung der Schäden möglich ist.

 

Die SPD steht für eine bürgernahe und effiziente Gemeindeverwaltung. Sie werden auch weiterhin Vorreiter in Sachen Interkommunale Zusammenarbeit und bei der Bildung eines Gemeindeverwaltungsverbands mit der Gemeinde Ranstadt sein.

 

Die Sozialdemokraten weißen darauf hin, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der Partei unter www.spd-glauburg.blogspot.com/ einen ausführlichen Überblick über das Wahlprogramm und zu weiteren Themen wie die Gestaltung der Friedhöfe oder die Ideen zur Unterstützung der Vereins- und Kulturarbeit machen können. Der SPD ist es wichtig, den Wählerinnen und Wählern schon vor der Wahl einen Ausblick über ihre Pläne zu geben. Ausschließlich auf die Tagespolitik zu reagieren, ist für sie keine Option, da sich so keine Gestaltungsspielräume entwickeln und nutzen lassen.